Denken in Bewegung – Zum Lesen und Reinhören

Sommerferien – Zeit – Entdecken – Denken in Bewegung

denken in bewegung

Neben Kindern mit LRS- Diagnosen betreuen wir in unserem Institut auch immer mehr Kinder mit Dyskalkulie.

Die Rechenstörung geht mit beträchtlichen Rechenschwierigkeiten von Kindern einher, die auf »biologische Fehlfunktionen« zurückgeführt werden.

Dabei ist das Intelligenzniveau dieser Kinder deutlich höher als deren erbrachte Rechenleistung. Die Kinder haben grundlegende Schwierigkeiten mit Mengen, Zahlen, Größen und Gewichten sowie mit räumlichen Zuordnungen.

Woran liegt das?

Erste Studien zeigen, dass frühkindliche Erfahrungen mit unserem Körper im Raum, Einfluss auf Sprache und Zahlen haben. Wenn wir Wörter und Zahlen »denken«, also sie lesen, schreiben, darüber nachdenken, sind auch unsere motorischen Gehirnareale aktiv. Und im Umkehrschluss: wenn wir uns bewegen, verstehen wir Sprache und Mathematik besser. Es gibt anscheinend eine Verknüpfung von Bewegung und Raum, numerischen und räumlichen Größen. Eine erste mathematische Basis entsteht durch Drehen, Robben, Krabbeln, räumliches Entdecken und Begreifen. Es ist heute empirisch belegt, dass regelmäßige Bewegung (1h/Tag) die Entwicklung aus medizinisch-gesundheitlicher, entwicklungspsychologischer und auch lerntheoretischer Sicht fördert.

Pilotstudien, die diese Bewegungsstunde an Schulen eingeführt haben, zeigen durchweg positive Effekte auf kognitiver und psychosozialer Ebene. Wie lange müssen wir noch warten, bis das in unserem Schulsystem ankommt und der Sportunterricht nicht als erstes gestrichen wird?

Diagnosen wie LRS, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsstörungen und viele mehr sind – so deutet es sich an – zum Großteil Ursache von:

Insbesondere der Medienkonsum lässt Kinder die Aufmerksamkeit im Sekundentakt wechseln und ihre Frustrationsgrenze, durch die permanente Belohnung, ins Bodenlose sinken. Diese Prozesse bewirken dann langfristig eine Minimierung der Leistungsmotivation. Das ist, die Jugend würde sagen „voll krass“ dargestellt, aber genau hier liegt ein Großteil des Problems. Und am Ende sind die Leittragenden die Kinder.

Aber hören Sie selbst mit einem Klick auf das Bild mit dem Kopfhörer.

Der Beitrag bietet noch so viele weitere wertvolle Informationen: 

Ihr und Euer Schlaukopf Team

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